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Lions Club Hilden
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Dateityp: pdf, 502K, Letzte Änderung: 09.11.12, 378 downloads

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Inklusions-Idee fürs ganze Land

Eine Spende des Adventskalenders geht an den Verein „Gemeinsam Leben Lernen“

Die Stadt Hilden, die Grundschule am Elbsee und der Verein „Gemeinsam Leben Lernen“ wollen eine Neuheit auf den Weg bringen: Die Integrationshelfer sollen weiter ausgebildet werden und zu einem Pool zusammengefasst werden. Das Modell soll sich bewähren und bei Erfolg dem ganzen Land zur Verfügung gestellt werden. Neben Köln ist Hilden immerhin die einzige Stadt, die in ihrem Schulentwicklungsplan konkrete Ziele für eine erfolgreiche Inklusion aufgenommen und verabschiedet hat. So soll auch die geplante Sekundarschule behinderten Kindern offen stehen.

Hintergrund: Schulen, die behinderte und nicht behinderte Schüler aufnehmen, haben „Integrationshelfer“, die den behinderten oder auch verhaltensgestörten Kindern zur Seite stehen. Die Grundschule Am Elbsee betreut derzeit 18 behinderte Kinder und hat entsprechend viele Helfer. „Es macht aber keinen Sinn, dass diese Helfer immer nur einem Kind zugeordnet sind“, er- klärt Schulleiter Wolfgang Kamps, „und nach einem Jahr wieder wechseln.“ Stattdessen wäre es sinnvoll, die Helfer breiter auszubilden und auch für die Betreuung kleiner Gruppen einzusetzen.“ „Wir wollen zudem erreichen, dass das Wissen erfahrener Kräfte nicht verloren geht, sondern beispielsweise in der Sekundarschule genutzt werden kann“, ergänzt Martin Rawe, Vorsitzender von „Gemeinsam Leben Lernen“. Derzeit säßen bis zu vier Helfer zur gleichen Zeit in einer Klasse -„das irritiert nur“.

In einem zweiten Schritt soll eine aktive Beratung von Eltern, Lehrern, “Erziehern und künftigen Integrationsbegleitern ins Leben gerufen werden. Rawe: „Sie soll von einem interdisziplinären Team geleitet werden.“ Die Beteiligten sind sicher, dass ihr Modell auch den nicht behinderten Kindern zugutekommen wird.

RP-ARCHIVFOTO: ATI