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Lions Club Hilden
Herzlich Willkommen

Kinder reisen in Hilden bis nach Hawaii

Glückliche Kinder, zufriedene Eltern – die Freizeitgemeinschaft Behinderte und Nichtbehinderte hat auch in diesem Jahr wieder ein zweiwöchiges Ferienprogramm in der Area 51 und auf dem Abenteuerspielplatz angeboten.

Finanziell unterstützt wurde das Projekt vom Lions Club Hilden. Sechs pädagogisch geschulte und erfahrene Helfer betreuten dabei 13 Kinder mit und ohne Behinderung.

Das Motto des Ferienprogramms lautete „Aloha Hawaii“. Passend zum Motto wurden Muschelarmbänder, Blütenhaarschmuck sowie Bilderrahmen für Erinnerungsfotos hergestellt. So erzählten die Kinder, dass sie schon gebastelt und gespielt haben oder viel Zeit auf dem Abenteuerspielplatz verbracht haben. Dort gingen die Kinder in den Bach, besuchten die Tiere, spielten oder schmiedeten.

Der siebenjährige Fares, der schon viermal dabei war, berichtet: „Da habe ich ein Holzschwert gebaut und bin danach noch mit dem Go-Kart rumgefahren.“  Doch auch entspanntes Herumsitzen und Quatschen kam bei den Kindern gut an.

Zusätzlich fanden auch Ausflüge mit den Kindern statt. Die Gruppe war zum Beispiel im Vogelpark und besuchten noch den Krefelder Zoo.

Auch das Essen schien den Kindern zu schmecken. Die zwölfjährige Juliane sagte: „Am besten hat mir der Kartoffelpüree geschmeckt.“  Normalerweise dürfen die Kinder beim Kochen helfen, doch aufgrund von Corona und den damit verbundenen Hygieneansprüchen war das dieses Mal leider nicht möglich. Doch bei der Essens- und Programmwahl konnten die Kinder tatkräftig mithelfen, erzählte Birgit Geißler, Bereichsleiterin der Freizeitgemeinschaft Behinderte und Nichtbehinderte.

Neben Spiel und Spaß sollte der hawaiianische Begriff für Familie („Ohana“) ein weiteres wichtiges Motto des Programms darstellen. Den Helfern ging es dabei darum, dass niemand zurückgelassen wird und alle eine Familie sind.

Diplompädagogin Geißler sah keine Berührungsängste unter den Kindern: „Die Kinder passen aufeinander auf und helfen sich gegenseitig. Sie akzeptieren sich so wie sie sind und verstehen sich nach ein bis zwei Tagen schon so, als würden sie sich schon lange kennen.“

Genau das war auch bei den Kindern zu sehen. Die Mädchen und Jungen spielten miteinander, halfen sich gegenseitig, bezogen jeden mit ein und akzeptierten sich. Juliane beispielsweise sagte: „Jeder hat seine Macken. Niemand ist perfekt. Aber ich will auch gar nicht perfekt sein.“

„Es ist schön hier mit Kindern mit Handicap teilzunehmen. Die bekommen hier auch eine Chance, die sie vielleicht sonst nicht bekommen“, betonte die zehnjährige Alina.

Ohne die Unterstützung des Lions Hilfswerk Hilden, der Ottmar-Dennerlein-Stiftung und der Eugen-Otto-Butz-Stiftung wäre das Projekt nicht möglich gewesen. Doch auch von der Stadt bekam das Projekt Unterstützung, das Area 51 wurde kostenlos zur Verfügung gestellt. Der Lions Club spendete 2400 Euro für das Projekt. Auch in Zukunft möchte das Hilfswerk den Träger des Ferienprogramms unterstützen.