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Lions Club Hilden
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Originalbericht

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Rheinische Post Hilden vom 28. August 2021

Lions Club spendet 10.000 Euro

Die Präventionsstelle gegen sexuellen Missbrauch von Kindern bietet am 29. April eine digitale Fortbildung zur Thematik „Förderung und Schutz der kindlichen Sexualität - Nutzen und Notwendigkeit von sexualpädagogischen Konzepten“ für Beschäftigte in pädagogischen Kindertageseinrichtungen an.

Der Umgang mit kindlicher Sexualität ist nicht immer einfach. Auf Seiten der Erzieherinnen gibt es oft Unsicherheiten, manchmal Gefühle von Überforderung, denn in deren Ausbildung kommt dieses Thema kaum vor. Deshalb basieren viele pädagogische Reaktionen (oder auch wenn nicht reagiert wird) auf persönlichen Einschätzungen und Haltungen der Erzieherinnen, die von der eigenen Biografie geprägt sind.

Was ist eigentlich kindliche Sexualität und worin unterscheidet sie sich von der Sexualität der Erwachsenen? Wie können Kinder bestmöglich in ihrer sexuellen Entwicklung gefördert werden? Welche Verhaltensweisen sind im Verlauf der sexuellen Entwicklung von Kindern normal und ab wann spricht man von sexuellen Übergriffen? Wie weit können die Eltern mitbestimmen und wo sind das fachliche Fragen? Die Auseinandersetzung mit diesen Fragen und Annahmen erleichtert es pädagogischen Teams, ein sexualpädagogisches Konzept zu entwickeln. Diese Veranstaltung war als analoge Fortbildung geplant, doch aufgrund der aktuellen Pandemielage, wird sie nun als digitales Angebot durchgeführt. Es haben sich 45 Kita-Mitarbeiterinnen angemeldet.

Finanziert wird sie vom Hildener Lions Club mit einer großzügigen Spende von 10.000 Euro. Damit wird auch ein Fachtag am 19. August für pädagogische Fachkräfte in Hilden aus allen sozialen Tätigkeitsbereichen finanziert, in denen mit Kindern und Jugendlichen gearbeitet wird, mit dem Thema: Sex. Gewalt gegen Kinder und Jugendliche, betrachtet aus unterschiedlichen professionellen Blickwinkeln der Sozialarbeit, Psychologie, Kriminologie und Polizei.

Darüber hinaus wird es ein Präventionsangebot für alle fünf- bis sechsjährigen Kinder der Hildener Kitas geben, durchgeführt von dem Düsseldorfer Theaterprojekt „Impulz-Theater“. Das Projekt behandelt die Themen: unklare Begegnung (bezogen auf sexuelle Grenzverletzungen) mit Erwachsenen- wie Kinder sich in solchen Situationen verhalten können. Es ist interaktiv, das heißt die Kinder sind Akteure im Projekt und lernen angstfrei, theaterpädagogisch den Umgang mit schwierigen und unklaren Situationen mit Erwachsenen.

Zu dieser Thematik wird es auch Angebote für Eltern geben., kündigt die Stadt Hilden an.