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Lions Club Hilden
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Lions-Club unterstützt Freizeit für Kinder mit und ohne Handicap

Im und um das „Area 51“ tobt der Bär. Hier wird Fußball gespielt, Steine bemalt, ein „Kräutergarten“ angelegt und natürlich getobt und so richtig überschüssige Energie abgelassen. Die 14 Kinder zwischen sechs und 15 Jahren fühlen sich sichtlich wohl und genießen nicht nur die Bewegung, sondern auch die Gemeinschaft mit den anderen Kindern und mit den Betreuern.

Acht Betreuer sind während der Ferienmaßnahme im Einsatz, denn der Betreuungsschlüssel für diese Gruppe ist hoch. Es ist die Ferienbetreuung für behinderte und nichtbehinderte Kinder, die bereits seit 2008 von der „Freizeitgemeinschaft Behinderte und Nichtbehinderter Hilden“ organisiert wird. Für zwei Wochen werden die Kinder hier von 10 bis 16 Uhr betreut, bespaßt und machen auch Ausflüge. „Sie wollen in einen Wildpark in Leverkusen“, verrät Birgitt Gießler, Organisations-Leitung. „Normalerweise findet die Ferienmaßnahme auf dem Abenteuerspielplatz statt“, erklärt Vereinsvorsitzender Franz Weinelt. Als es zunächst hieß, wegen Corona würden alle Ferienmaßnahmen gestrichen, gingen die Eltern auf die Barrikaden. Schließlich durfte die Ferienbetreuung doch stattfinden, natürlich unter den entsprechenden Sicherheitsauflagen.

Die Stadt Hilden hat dafür das „Area 51“ zur Verfügung gestellt. Normalerweise hätte die Ferienbetreuung nur für zehn Kinder stattfinden können. Doch dann kam der Lions-Club Hilden und machte die Finanzierung von zwei weiteren Betreuern möglich, so dass die Zahl der teilnehmenden Kinder aufgestockt werden konnte. „Uns war schnell klar, dass wir helfen möchten“, erzählt Reinhard Gatzke vom Lions-Club. Mit der Freizeitgemeinschaft sei schnell ein idealer Partner gefunden worden. „Die Freizeitgemeinschaft hat Erfahrung“, weiß Gatzke. So ist es in der Tat, wie auch Weinelt sagt: „Uns gibt es seit 48 Jahren. Wir haben verschiedene Freizeitgruppen und drei Kitas.“ Wie wichtig die Ferienbetreuung für Kinder ist, weiß Lions-Club Präsident Frank Rösner aus eigener Erfahrung: „Ich habe selbst Kinder“. Eltern in den Ferien zu entlasten tut Not.“ In diesem Jahr sind es sieben behinderte und sieben nichtbehinderte Kinder, die hier ihren Spaß haben. Trotz Mehraufwand durch Corona sind die Organisatoren mit Herzblut dabei. „Wenn man die Kinder hier so sieht, dann lohnt sich alle Mühe, jeder Schweißtropfen“, betont Birgitt Gießler. Die Kinder sind ebenfalls begeistert. „Es gefällt mir super gut“, schwärmt Aleyna. Die Elfjährige ist zum ersten Mal dabei. „Wir waren schon auf dem Spielplatz“, erzählt sie. Auch zwei ihrer Freundinnen sind mit dabei. Für Hasan ist es ebenfalls das erste Mal. „Ich bin gestern neu gekommen“, erklärt der Neunjährige. Auf die Frage, wie es ihm gefällt, hält er den Daumen hoch. Vor allem das Fußballspielen findet er klasse. „Ich mag Fußball“, verrät er: „Ich war schon allein in einem Team und musste gegen vier spielen.“

Originalbericht erschienen in der Rheinischen Post.

Original Presseartikel

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Pressebericht Rheinische Post

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Pressebericht Wochenanzeiger